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Methodik

So entstehen die Daten

KI-gestützte Recherche, öffentliche Quellen, kein Anwalt. Hier steht, wie das funktioniert und wo die Grenzen sind.

Wichtig: Alle Daten auf finde.tools werden per KI-Pipeline erhoben (Perplexity + GPT). Kein Jurist prüft die Ergebnisse. Die Infos helfen bei der Orientierung, sind aber keine Rechtsberatung. Für verbindliche Einschätzungen brauchst du einen Datenschutzbeauftragten oder Anwalt.

Die Pipeline

Jedes Tool durchläuft eine automatisierte Recherche in drei Schritten:

1

KI-Recherche

Perplexity sucht nach der Privacy Policy, dem DPA/AVV, Trust Center und Compliance-Dokumenten des Tools. GPT strukturiert die Ergebnisse in ein einheitliches Format.

2

Confidence-Score

Jedes Ergebnis bekommt einen Confidence-Score (0-100). Bei niedrigem Score → "unklar" statt raten. Lieber ehrlich lückenhaft als falsch sicher.

3

Stichproben-Prüfung

Ich prüfe stichprobenartig ob die KI richtig liegt, aber nicht alle 1014+ Tools manuell. Wenn du einen Fehler findest: kontakt@finde.tools.

Was wir pro Tool erheben

AVV (Auftragsverarbeitungsvertrag)Verfügbar? Nur Enterprise? Link?
DatenstandortEU, USA, Schweiz, mehrere
AI-Act-Risikoklasseminimal, begrenzt, hoch, verboten
Training-Opt-outWerden Daten fürs Training genutzt?
Sub-ProzessorenWer verarbeitet Daten im Auftrag?
DSGVO-Statuskonform, unklar, nicht konform
PreiseTäglich automatisch aktualisiert

Quellen

Die KI-Pipeline durchsucht ausschließlich öffentliche Quellen:

  • Privacy Policies und Terms of Service der Anbieter
  • Data Processing Agreements (DPA/AVV-Seiten)
  • Trust Centers und Compliance-Dokumentationen
  • EU AI Act (Verordnung 2024/1689)
  • EDPB-Leitlinien und Schrems-II-Rechtsprechung

Grenzen

  • Keine Rechtsberatung. Für Freigabe-Entscheidungen → DPO oder Anwalt.
  • KI kann falsch liegen. Die Pipeline ist gut, aber nicht perfekt. Stichproben ja, vollständige manuelle Prüfung nein.
  • Daten können veralten. Anbieter ändern ihre Policies. Ich aktualisiere regelmäßig, aber nicht in Echtzeit.
  • Kein bezahlter Einfluss auf Einstufungen. Affiliate-Status ändert nichts an der DSGVO-Bewertung.

Häufige Fragen

Woher kommen die DSGVO-Daten?

Perplexity recherchiert öffentliche Quellen (Privacy Policy, DPA, Trust Center). GPT strukturiert die Ergebnisse. Kein Anwalt prüft das. Bei Unklarheit steht "unklar".

Wie oft werden Daten aktualisiert?

Preise täglich automatisch. Legal-Metadaten regelmäßig per KI-Pipeline. Nicht in Echtzeit, wenn du einen veralteten Eintrag findest, melde ihn.

Kann ein Anbieter seine Bewertung ändern?

Anbieter können Korrekturen mit Quellen melden. Die Einstufung basiert aber auf öffentlichen Dokumenten, nicht auf Anbieter-Angaben.

Ersetzt finde.tools eine Rechtsberatung?

Nein. Die Daten sind eine Orientierungshilfe. Für konkrete Compliance-Entscheidungen brauchst du deinen DSB oder einen IT-Rechtsanwalt.

Zuletzt aktualisiert: 1.6.2026